Entente Florale LogoWas unsere Vorfahren vor noch nicht allzu langer Zeit als Nahrung diente, wird heute als Unkraut gedeutet. Abseits von Fastfood erfreuen sich die Wildkräuter jedoch wieder zunehmender Beliebtheit und werden in Spezialrestaurants angeboten.

Die Volkshochschule Hagenbach hat im Rahmen von Entente Florale zu einer Wildkräuterführung eingeladen. Dazu konnte die erfahrene Fachfrau Pauline Mahler gewonnen werden. Gleich zu Beginn erläuterte Frau Mahler, dass alle Heilpflanzen sind und es sich nicht - wie oft gemeint wird -  um Unkraut handelt. Bei einem Spaziergang durch den Dümmel wurden etliche Heilkräuter gefunden.

So. wurden u.a. Sauerampfer, Gänseblümchen, Spitzwegereich, Breitwegerich, Scharfgarbe, Bärlauch, Beinwell, Giersch, Scharbockskraut, Brennnessel, weiße Taubnessel, rote Taubnessel, Schlüsselblume, Märzveilchen,  Löwenzahn und vieles mehr gefunden.

Dies sind alles essbare Wildkräuter (je nach Reife und Art der Zubereitung). Jedes Wildkraut hat seine Eigenschaft und Heilwirkung.  Viele sind vitalisierend und regen den Stoffwechsel an. Andere sind getrocknet gut gegen Verschleimung. Oder wer kennt nicht die Beinwell-salbe, die zur Wundheilung und gegen Geschwüre eingesetzt wird. Natürlich darf hier auch unser Bärlauch nicht fehlen, der neben seinen kulinarischen auch medizinische Qualitäten aufweist.

Den fachlichen Rat und die hervorragenden Kenntnisse haben die Teilnehmer überzeugt. Jeder der Teilnehmer geht nach dieser Wildkräutersammlung jetzt mit offenen Augen und vielen Anregungen mit diesen verschiedenen Kräutern um.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Mahler für ihre fachkundige Art und für die vielen Erläuterungen und Informationen der Wildkräuter in unserer Heimat.

Wildkräuterführung Wildkräuterführung Wildkräuterführung
Wildkräuterführung Wildkräuterführung WildkräuterführungWildkräuterführung