Hagenbach

Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


RuckiZucki – Fasnacht, wie es früher einmal war

Albgoischda-Fasching 4.2.2017 ab 19:00 Uhr im Kulturzentrum Hagenbach:

DIE Fasnachtsparty, die ihr schon so lange vermisst habt! Am 4. Februar 2017 dürft ihr wieder Fasnacht feiern, wie es früher einmal war. Wir kramen die alten Zeiten wieder raus!

WICHTIG: RuckiZucki ist KEIN GUGGENMUSIKTREFFEN!

Das erwartet euch:

• Showtanz der Narrenzunft Spundefresser aus Karlsruhe Neureut
• Hexentanz der Dämonenhexen aus Karlsruhe
• Die Prinzengarde der GroKaGe Ettlingenweier
• Albgoischda-Comedy-Sketch
• Die "Schorle-Stolperer", das Albgoischda Männerballett
• Tanz und Partymusik mit DJ Tommy

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Unsere Küche bietet euch Schnitzel mit Pommes, Schnitzelweck, Wurstsalat (normal oder Straßburger) mit Pommes oder Brot.

Natürlich packen wir zum Programm-Abschluss auch unsere Instrumente für euch aus. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch.

Achtung: Einlass nur in Kostümierung!!!


Neujahrsempfang der Stadt Hagenbach

Beigeordneter Christian Hutter begrüßte zunächst die Gäste und war sehr erfreut über die Anzahl der Besucher.

„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“ Mit diesem weisen Wort des römischen Philosophen Seneca begrüßte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer die Gäste.

In seiner Neujahrsansprache führte er aus: „Wenn wir in diesen Tagen und Wochen die letzten zwölf Monate in Gedanken an uns vorüberziehen lassen, kommt uns vieles in den Sinn: Anregende und aufregende Zeiten liegen hinter uns, Geschehnisse voller Dramatik und Tragik bestimmten die Tage. Gutes und Schlimmes lag – wie oft im Leben – nahe beieinander.“

Bei vielen Menschen sind Zweifel gewachsen. Zweifel daran, ob alles „Machbare“ auch richtig und sinnvoll ist, und Zweifel daran, ob alles Wünschenswerte auch tatsächlich geleistet werden kann.

Es gebührt allen Respekt und Dankbarkeit all denen, die diesen Zusammenhalt stärken und sich dafür einsetzen. Dazu gehören die Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Pflegeeinrichtungen und auch die Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen zu ermuntern, ihr Schicksal zu meistern und selbst in die Hand zu nehmen. Sie alle tragen zu einem lebendigen Miteinander bei, ohne das eine Gesellschaft nicht auskommt.

Lassen Sie mich daher am Anfang dieses Jahres ein Dankeschön sagen an alle Bürgerinnen und Bürger, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Stadt, die zu dieser Gemeinschaft ihren Teil beitragen. An alle, die nicht fragen, was ihre Stadt und ihr Land für sie tut, sondern für die im Vordergrund ihres Handels steht, was sie für das Gemeinwesen tun können.

Wir waren 2016 in der Lage, zukunftweisende Vorhaben umzusetzen und auf den Weg zu bringen. Exemplarisch möchte ich nur folgende Projekte herausgreifen:

Alle Gewerbegrundstücke im jetzigen Gewerbegebiet Breitwiesen sind verkauft. Fa. Sommer und Fa. Groke-Türen mit ca. 100 Arbeitsplätze sind schon in der Produktion.

Fa. Noblesse mit ca. 120 Arbeitsplätze wird zurzeit die Auffüllung vollzogen. Fertigstellung in diesem Jahr

Fa. Linde und Wiemann mit zunächst 60 Arbeitsplätze hat mit der Auffüllung des Grundstückes begonnen. Fertigstellung auch in diesem Jahr.

Mit der Straßensanierung Friedrich-Ebert-Straße wurde 1. Bauabschnitt begonnen. Fertigstellung für diesen Teil April in diesem Jahr. Finanzielle Aufwendungen dafür ca. 200.000 €.

Der Kindergarten St.- Michael bekam im Flurbereich und im Gymnastikraum einen neuen PVC-Belag. Kosten ca. 30.000 €.

Der Planungsauftrag für die Sanitärräume im Kindergarten wurde erteilt.

Das Kulturzentrum bekam einen neuen Außenanstrich. Kosten ca. 30.000 €.

Bepflanzungen gem. landwirtschaftlichem Begleitplan in den Breitwiesen, Industriegebiet und am Rewe-Kreisel wurden durchgeführt. Kosten ca. 200.000 €.

Gehwegsanierungen für 60.000 € wurden durchgeführt.

Des Weiteren standen noch kleinere und mittlere Projekte an.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, dass die Kulturszene in Hagenbach etwas Besonderes und Einmaliges ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Ich möchte hierzu nur ein paar Veranstaltungen rückblickend erwähnen:

Die Konzerte und Ausstellungen der VHS, Ballettabend mit der Tanzschule Danzante im Kulturzentrum, Liederabend mit Charlotte Sternberg, Konzerte mit Heidrun Paulus und Henning Otte mit seiner Konzertgruppe, das adventliches Singen an Weinachten vor der Kirche, 110 Jahre Gesangverein Liederkranz, die „Oscar Night“ des MV Rheingold, Whisky Tasting, Kleinkunstabend, Narrenrock und viele weitere Veranstaltungen rundeten das Jahresprogramm ab.

Aber ein Höhepunkt darf nicht vergessen werden: unser weit über die Grenzen bekanntes und beliebtes Brunnenfest. 3 Tage haben wir gemeinsam gefeiert. Wir waren wieder gute Gastgeber und Hagenbach hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam und an die teilgenommenen Vereine. Es war wirklich gut. Ein tolles Programm, eine tolle Stimmung: was will man mehr.

Wir haben die Weichen richtiggestellt und auf diesem Weg werden wir 2017 weiter voranschreiten.

Bereits im letzten Jahr haben wir den Beschluss gefasst das Baugebiet „Nord V“ zu planen und umzusetzen. Ein Ingenieurbüro wird in Kürze dazu beauftragt. Wir wollen jungen Familien eine Möglichkeit schaffen hier in Hagenbach zu bleiben. Bei dem Baugebiet handelt es sich um einen 7,4 Hektar großen Streifen am nördlichen Ortsrand. Das letzte 1981 geschaffene Neubaugebiet liegt daneben.

Ein weiteres Ziel ist die Erweiterung des Industriegebietes „Breitwiesen“. Wir haben letztes Jahr das letzte Grundstück verkauft und es wird bereits eine neue Produktionshalle für Produkte der Autozulieferung entstehen. Das Unternehmen Linde + Wiemann will bereits 2018 eine zweite und 2019/20 eine dritte Produktionsstätte erstellen. Hierzu werden 30.000qm zusätzliche Fläche benötigt. Geplant sind hier 400 Arbeitsplätze.

Mit dem Straßenbau wird es auch weitergehen. Im Rahmen unseres Straßensanierungsprogramms ist nach der Fertigstellung der Friedrich-Ebert-Straße, dann die Friedhofstraße an der Reihe. Dazu müssen wir in diesem Jahr den Planungsauftrag vergeben.

Das Kulturzentrum soll von Mai bis August sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Dabei geht es um die Einhaltung der neuen Brandschutzrichtlinien und um Energieeinsparung durch neue Leuchtmittel.

In den Sommerferien bekommt der Kindergarten Regenbogen eine neue Sanitäranlage und für das Personal werden zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen. Im Kindergarten St. Michael werden die Gruppenräume mit einem neuen PVC-Belag ausgelegt.

Natürlich sollen 2017 die im historischen Ortskern stehenden Gebäude 3 und 7 endlich verkauft werden. Ein Käufer ist vorhanden. Es müssen hier noch denkmalrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. Ich sehe die Sache sehr positiv.

Für das Wachthäusel im Ortskern soll ein neuer Gastronom gefunden werden. Ein Teil der Gaststätte ist zwar in Privatbesitz, der historische Teil gehört der Stadt.

Sie sehen, wir haben viel vor und dazu benötigen wir die Unterstützung aller. Lassen Sie uns mit voller Kraft die Aufgaben angehen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Kommune heißt Gemeinschaft, das sind wir alle. Und wenn wir zusammenstehen und gemeinsam wirken, dann können wir, das hat sich gerade in den letzten Jahren erwiesen, große Herausforderungen meistern. Ich jedenfalls freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Bürgermeisters Reinhard Scherrer ging in seinen Grußworten auf das abgelaufene Jahr ein. Er wies auf die Investitionen für die Zukunft in der Verbandsgemeinde. Besonders erwähnte er die Sanierungen der Schulen in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Gerade die Zukunftsfähigkeit im Bildungsbereich sei ein wichtiges Anliegen der Verbandsgemeinde.

Pfarrer Alexander Pommerening überbrachte die Neujahrswünsche der Kirchengemeinde.

Das Programm wurde umrahmt vom Musikverein Rheingold, Tanzaufführungen von „Martinas Tanzwelt“ und nicht zuletzt durch Fabian Ludwig, Teilnehmer an „The Voice of Germany“.

Fotos: Walter Knöll

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Ehrungen am Neujahrsempfang 2017

Im Mittelpunkt der Feier stand die Ehrung verdienter Einwohner. Einer wurde als „Überraschungsgast“ angekündigt: der 19-jährige Sänger Fabian Ludwig. Er machte sich als Teilnehmer der Fernsehshow „Voice of Germany“ bundesweit einen Namen (wir berichteten). Letztlich schaffte es das Gesangstalent bis ins Halbfinale. Das Finale knapp verpasst, kam er jetzt immerhin zu einem umjubelten Auftritt beim Hagenbacher Neujahrsempfang.

Auch andere Musiker wurden für ihr Engagement mit Applaus bedacht: Marie Klöffer und May Werling, mit silberner „Jungmusikerleistung“ ausgezeichnete Talente des Musikvereins „Rheingold“. Ihre Kameraden Ludwig Klöffer, Christoph Pentos, Aleyna Acar und Annika Beller konnten sich über Bronze freuen. Ferner wurde Erich Winter, lange Jahre unter anderem Rheingold-Vorsitzender, für 40 Jahre als aktiver Musiker geehrt, ebenso Dirigent Fabian Metz für 25 Jahre Tätigkeit. Herbert Reiter ist seit 50 Jahren als Sänger beim Arbeitergesangverein aktiv, Anette Gutzeit seit 40 Jahren im Fanfarenzug des Vereins für Volksmusik und Brauchtum.

Andere Geehrte sind sozial sehr engagiert. Edith Britah zum Beispiel, seit 40 Jahren eines der Aushängeschilder des örtlichen Roten Kreuzes. Oder Alex Cunow, der in vielen Bereichen der Suchtprävention tätig ist. „Er macht seine Arbeit meist im Verborgenen“, so Bürgermeister Scherrer. Rolf Mendel ist seit 35 Jahren für die Feuerwehr tätig. Auch der langjährige Wehrführer Volker Zaucker wurde in Abwesenheit mit einem Präsent bedacht, ebenso die 100-maligen Blutspender Heide Otte und Ernst Scherrer.

Applaus ernteten auch die Vertreter der Eltern-Initiative „Herz-Bande“, die seit 20 Jahren für herzkranke Kinder eintreten. Ein ehrenamtliches Team um Stadtratsmitglied Erich Ulm hat das Dach der Rentnerhütte saniert und damit der Gemeinde etwa 10.000 Euro Kosten erspart. Als Dankeschön erhielten Ulm und seine acht Mitstreiter (Günter Kaiser, Hansgerd Schwarz, Alex Cunow, Marco Bless, Udo Häfele, Robert Baden, Kurt Kremer, Klaus Schoof) einen Pullover mit Hagenbach-Wappen.

Der Reservistenkameradschaft (RV) Bienwald sagte die Stadt Dank für 40-jährige Unterstützung. Die Mitglieder sammeln für die Kriegsgräberfürsorge oder halten am Volkstrauertag die Ehrenwache. Als Vertreter der Bundeswehr sei die RV in Krisenfällen Ansprechpartner für die Kreisverwaltung, sagte Scherrer.

Folgende Sportler wurden beim Neujahrsempfang ausgezeichnet: eine Jugendmannschaft des Tennisvereins, die als Meister von der B- in die A-Klasse aufstieg. Turnerin Mirja Koffler, die sich als Zweite des Speyergaus für die Pfalzbestenkämpfe qualifizierte. Und letztlich Diana Scholler, die mit ihrem Hund bei einem Wettbewerb Kreismeisterin wurde.


Mitreißendes Weihnachtskonzert im Alten Rathaus Hagenbach

Weihnachtskonzert In kürzester Zeit hat "The English Christmas Project Choir" unter der Leitung von Victoria Hopper Bentz ein beeindruckendes Repertoire englischer Weihnachtslieder erarbeitet und zum letzten Adventssonntag im brechend vollen Alten Rathaus Hagenbach dem Publikum präsentiert. Begleitet von Heidrun Paulus am Klavier und flaniert von ihrem in weihnachtlichem Outfit gekleideten Projektchor betrat die Leiterin Victoria den Raum und sang "It came upon the Midnight clear". Weitere Weihnachtslieder, diesmal vom ganzen Chor gesungen, erklangen, so das bekannte "O come all ye faithful" oder "Once in Royal David's City" und "We three Kings". Vor der Pause waren noch, von Victoria Hopper Bentz und Bernd Paulus im Duett gesungen, das fröhliche "God Rest Ye Merry Gentlemen" sowie eine Folge auch in Deutschland bekannter Christmas Carols zu hören, die wiederum vom gut eingestimmten und blendend aufgelegten Chor zum Besten gegeben wurden.

Was wäre ein englisches Weihnachtsfest ohne Mince-Pies und English Tea. Auch dafür sorgte Victoria Hopper Bentz und ihr backfreudiges Team. Dies und mehr wurde während der Pause gereicht, und das Publikum nahm dies gerne an.

Auch nach der Pause ging es mit munteren und fröhlichen Weihnachtsliedern weiter. Überzeugend präsentierte der Chor die Lieder "While Shepherds watched their flocks by night" und "First Noel", und das von Gustav Holst vertonte "In the bleak midwinter", sehr ausdrucksstark von der Chorleiterin gesungen, durfte natürlich auch nicht fehlen. Natürlich hat man die Höhepunkte bis zum Schluss aufgehoben. So durfte das meist gesungene und auch in England bekannte Weihnachtslied "Silent night" ebenso wenig fehlen wie "Hark! The herald angels sing", das in der von Felix Mendelssohn-Bartholdy vertonten Fassung gesungen wurde. Ein Ohren- und Augenschmaus zugleich war sicher zum Abschluss des äußerst unterhaltsamen Nachmittags die Vertonung eines Kinderreims, der wohl französischen Ursprungs ist. Zwischen Weihnachten und Dreikönig, so der Inhalt, werden Geschenke überbracht, an die man sich auch im Nachhinein gerne erinnert.

Alle Stücke wurden von Heidrun Paulus vortrefflich am Klavier begleitet. Victoria Hopper Bentz war nicht nur eine souveräne Leiterin ihres Projektchores, sondern konnte auch auf unterhaltsame Weise mit vielen detaillierten Informationen rund um die Lieder die Zuhörer in den Bann ziehen und verstand es, ihnen die englische Tradition nahe zu bringen.

Das Publikum entließ den Chor nur nach mehreren Zugaben, und diese kamen dieser Bitte sichtlich gerne nach.

Wie man munkelt, wird auch 2017 ein ähnliches Projekt stattfinden. Wer Interesse hat daran teilzunehmen, kann sich gerne mit Victoria Hopper Bentz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) in Verbindung setzen.


Seniorennachmittag in Hagenbach

Die Stadt Hagenbach hatte alle Seniorinnen und Senioren zu einer vorweihnachtlichen Feierstunde ins Kulturzentrum eingeladen. Im adventlich geschmückten Saal konnte Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer viele Senioren und Ehrengäste darunter auch Bürgermeister Reinhard Scherrer begrüßen.

In seiner Begrüßung ging Stadtbürgermeister F.X. Scherrer etwas kritisch auf Weihnachten ein. Hier ein kleiner Auszug:

Weihnachten jetzt liegt es wieder vor uns. Und es gibt uns Gelegenheit uns zu erinnern, aber auch zu besinnen. Das möge auch immer so bleiben. Erinnern an Weihnachten als Kind, als Jugendlicher und besinnen auf die Ursache, den Grund, den Anlass dieses wunderbaren Festes. Durchaus auch mit kritischem Blick.

Muss in unserer Welt heute Weihnachten geschäftlich schon mit den Herbstferien beginnen? Kann und darf sich alles nur um das Geschäftliche drehen? Schaffen wir es, Weihnachten in seiner ursprünglichen Form zu erhalten? Weihnachten, das ist keine Garantie für Freude, Glück und Frieden auf Erden. Aber Weihnachten erinnert uns daran, wie wichtig der Frieden für uns Menschen ist.

Wir dürfen in unserem Land seit über 70 Jahren in Frieden leben. Aber gerade in diesem Jahr erfahren wir wieder ganz direkt unmittelbar bei uns die Folgen von Krieg, Zerstörung und Terror in anderen Ländern.

Schaffen wir es, diese weihnachtliche Erinnerung weiterzutragen, in unseren Familien, im Freundeskreis, in unserer Stadt, in unserem Land, in der ganzen Welt?

Wenn wir uns dessen bewusst sind und uns auch danach richten, haben wir schon viel gewonnen. Und dann werden die Erinnerungen umso schöner sein und uns viel zu sagen haben. Umso inniger können wir und alle Generationen nach uns dann träumen und berichten von „Weihnachten früher“!

Zu Beginn der Veranstaltung überraschten uns die Kinder vom Kindergarten St. Michael mit Ihren Liedern und einem Nikolausgedicht. Die Kinder vom Kindergarten St. Michael sind kurzfristig eingesprungen, da aufgrund vieler Erkrankungen im Kindergarten Regenbogen ein Aufritt nicht möglich war.

Danach durfte natürlich das Hagenbacher Trio mit Henning Otte an der Geige, Helmut Schleser am Klavier und Bass-Bariton Eberhard Reinecke nicht fehlen. Mit weihnachtlichen Liedern und Gedichten haben sie den besinnlichen Teil des Nachmittags eingeläutet.

Als Überraschung der Gäste konnte Stadtbürgermeister F.X. Scherrer Kinder und Jugendliche der Tanzschule Danzante unter der Leitung von Athea Giuditta begrüßen. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Märchen Aschenputtel wurde von 30 Ballettschülerin stimmungsvoll und gekonnt aufgeführt. Die Herzen der Zuschauer eroberte die 8-jährige Clara Frank, die als kleiner Hase verkleidet, sehr gelungen zwischen den Tanzdarbietungen die Geschichte von Cinderella erzählte.

Nachdem es in diesem Jahr keinem Gesangverein möglich war, uns gesanglich auf Weihnachten einzustimmen, fand unter der Leitung von Günther Ulm ein spontaner Auftritt von anwesenden Sängern statt. Mit dem Lied Hymne an die Nacht wurde unter Beweis gestellt, wie man gemeinsam und kurzfristig etwas zustande bringen kann.

Die Senioren-Beauftragten verteilten an diesem Nachmittag kostenlos eine Notfall-Dose. Näheres hierzu kann im Amtsblatt nachgelesen werden. Das Set mit allen wichtigen Information für (Ihre) Retter kann lebensnotwendig sein. Machen Sie von diesem kostenlosen Angebot der Notfall-Dose Gebrauch. Diese kann jederzeit bei Doris Meyer und Walter Knöll abgeholt werden.

Zum Abschluss spielte der Musikverein Rheingold - wie gewohnt gekonnt - weihnachtliche Weisen, viele Melodien zum mit singen und beendeten damit musikalisch den gelungenen Nachmittag.



Allen Helferinnen und Helfern und allen die musikalisch, tänzerisch und gesanglich den Nachmittag gestalteten, ein herzliches Dankeschön. Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag Seniorennachmittag

Rückblick Adventssingen

Bei winterlichen Temperaturen fand am 3. Dezember das diesjährige Adventssingen auf dem weihnachtlich geschmückten Kirchenvorplatz statt. Der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Bratwurst und Glühwein, der Anblick der beleuchteten Krippe, sowie die adventlichen Lichter bildeten einen wunderschönen festlichen Rahmen und lockten zahlreiche Besucher an. Organisiert wurde das Adventssingen, wie bereits in den vergangenen Jahren, von der Protestantischen Auferstehungskirchengemeinde.

Auch in diesem Jahr haben die Gesangvereine Eintracht, Frohsinn und Liederkranz ihre Chöre mit klassischem und modernem Liedgut präsentiert. Der Musikverein Rheingold war in diesem Jahr mit einer Abordnung vertreten, so dass ein bunter Reigen an adventlichen und weihnachtlichen Liedern alle erfreute. Besonderen Anklang beim zahlreichen Publikum fanden auch die zwei gemeinsam gesungenen Adventslieder.

Die Hainbuchenschule bot weihnachtliche Basteleien und Waffeln und beteiligte sich ebenfalls mit Liedvorträgen. Zwischen den einzelnen Vorträgen gab es Besinnliches und Nachdenkliches von Pfarrer Andreas Pfautsch, Pfarrer Alexander Pommerening sowie unseren Bürgermeistern Reinhard Scherrer und Franz Xaver Scherrer. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz, denn die Protestantischen Auferstehungs- Kirchengemeinde verteilte an die anwesenden Kinder kleine Geschenke.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die uns tatkräftig unterstützt haben: Unsere Bürgermeister, unsere Kirchengemeinden, die Ortsgemeinde, den Bauhof, die Fa. Rewe Klaus Eßwein OhG für Sachspenden, der Bäckerei La Minzbrück für Sachspenden, LVM Versicherungen Völkel für Sachspenden, die Gesangvereine, dem Musikverein Rheingold, den Mitwirkenden der Schule, und den vielen freiwilligen Helfern, hier auch besonders den Jugendlichen von der Evangelischen Jugend.

Ohne diese tatkräftige Unterstützung von allen und ohne Ihr Kommen, liebe Besucher, wäre eine solche Veranstaltung schlichtweg nicht möglich.

Wir freuen uns, dass so viele Mitbürger erschienen sind. Dies bestärkt uns, auch im nächsten Jahr wieder ein Adventssingen zu organisieren.

Eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit wünscht die

Prot. Auferstehungsgemeinde Hagenbach

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Zweite Hagenbacher Whisky-Verkostung am 26. November

Die Galerie Altes Rathaus, sonst Refugium der Bildenden Künste und erlesener Konzerte, beherbergte zum zweiten Mal eine gut besuchte Whisk(e)y-Verkostung. Sechs private Sammler aus Hagenbach, Neuburg und Berg zeigten Teile ihrer Schätze, die diesmal rund um den Globus destilliert worden waren.

In Japan, Baden und die Bretagne stehen die Brennblasen, aus den Manfred Rietsche seine Tropfen anbot. Da er beruflich oft in Japan zu tun hatte, wartete er mit fundiertem Hintergrundwissen zur japanischen Whiskyproduktion auf.

Schwiegervater Hans Hofmann und Schwiegersohn Michael Gallischek hatten vier Schotten auf dem Tisch: zwei Edradour, einen Talisker, einen Deanston und die Überraschung, mit der Hans Hofmann den Rest bis zur Verkostung auf die Folter spannte: ein indischer Amrut Portonovo mit einer Fassstärke von sagenhaften 62,1 %, natürlich individuell mit einer Pipette tropfenweise mit Wasser verdünnt.

Rudolf Hayo besitzt eine beeindruckende Sammlung amerikanischer Whiskeys, woraus er mit seiner Gattin Karin einen repräsentativen Querschnitt vorstellte. Gerste, Roggen, Mais, Weizen, Hafer und Hirse waren die Rohstoffe für diese Destillate. Auch ein White Dog, also ein Destillat, das direkt aus der Brennblase kommt und noch kein Fass von innen gesehen hat, konnte probiert werden.

Edith und Klaus Prinz hatten diesmal auf ihre Stammmarken Glenmorangie und Laphroaig verzichtet und stattdessen vier Glenlivets auf dem Tisch, den 14-jährigen Oban sowie den Jura Superstition. Insbesondere der 18-jährige Glenlivet stieß bei den Gästen auf großes Interesse.

„Solch einen Querschnitt habe ich noch nie bei einem Tasting gesehen.“, staunte ein Gast. Im April wird die nächste Verkostung stattfinden. Mal sehen, wer aus den Reihen der bisherigen Anbieter und Gäste eine Auswahl seiner oder ihrer Schätze vorstellen wird.

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Eine märchenhafte „Cinderella“ im Kulturzentrum Hagenbach

Mehr als einhundert Tänzerinnen und drei Tänzer verzauberten am Wochenende im Habsburgsaal des Kulturzentrums „Am Stadtrand“ in Hagenbach mit zwei gelungenen Vorstellungen der märchenhaften Geschichte „Cinderella“ die über 650 Besucher. In farbenfrohen Kostümen verwandelten sie sich in einen Baum, Zofen, Linsen, Tauben, Sterne, Vögel und Pferde, Hase, Katze und Mäuse, Harlekins, Ball- und Hochzeitgäste und natürlich in Cinderella, den Prinzen, die Stiefschwestern, die Stiefmutter sowie die Fee und zeigten ihr tänzerisches Können.

Erst vor elf Monaten eröffnete die 27 - jährigen Tanzpädagogin und Choreographin Anthea Giuditta die Schule für klassischen und modernen Tanz “Danzante“ in Hagenbach. Giuditta verstand es, einfühlsam die Tänzerinnen und Tänzer im Alter zwischen drei und fünfundvierzig Jahren in verschiedenen Tanzrichtungen vom Spitzentanz bis zum Hip-Hop in die Aufführung zu integrieren. Trotz der anstrengenden Probewoche, dem Lampenfieber, war die Begeisterung und Freude der Mitwirkenden zu spüren. Als Lob für die gelungenen Darbietungen gab es viel Applaus für die Darsteller. Die Herzen der Zuschauer eroberte die 8 – jährige Clara Frank, die als kleiner Hase verkleidet, sehr gelungen als Verbindung zwischen den einzelnen Tanzdarbietungen die Geschichte von „Cinderella“ erzählte.

Näheres zur Tanzschule finden Sie unter http://www.danzante-tanzend.de.

Cinderella Cinderella Cinderella

Literarisch-musikalischer Leckerbissen in der Galerie Altes Rathaus Hagenbach

Was eigentlich ist deutsch und wann ist man ein Weltbürger? Dieser Frage ging Kerstin Koblitz in ihrem sehr spannend gehaltenen Vortrag auf den Grund. Kerstin Koblitz ist Germanistin und Autorin und kam als 16-Jährige aus der ehem. DDR nach Karlsruhe.Sie erzählte auf lebendige Weise, wie sie ihre eigene Kindheit und Jugend in ihrer Heimat empfand - sie selbst hat unter den Restriktionen nicht sonderlich gelitten - und wie sie die Ausreise bzw. den Neubeginn im Westen erlebte. So veranschaulichte sie ihren eigenen Werdegang auf äußerst humorvolle und sympathische Art.

Der Vortrag der Karlsruher Autorin war in mehrere Themenabschnitte aufgeteilt, in deren Pausen das Duo Heidrun Paulus (Flöte) und An-Na Nam (Klavier) gezielt passende Musikbeiträge einstreute. Die Hagenbacher Flötistin brillierte in ihren musikalischen Vorträgen, die breitgefächert angelegt waren und von J.S. Bach über Mozart und Wagner bis hin zu Joplins Ragtime reichten. Ein besonderes Erlebnis war eine Komposition des zeitgenössischen Komponisten Günther Witschurke, Vater der Autorin Koblitz, die im Zusammenspiel mit der Pianistin An-Na Nam bravourös dargeboten wurde. Ein ganz besonderer Beitrag war die speziell für diesen Anlass geschriebene Komposition der Flötistin mit dem Titel "Befreiung - Wende und Wandel", wobei sie die Hymnen der DDR, BRD und Europas mit Bachs Johannespassion verknüpfte - musikalisch genial gelöst und bravourös vorgetragen. Ihr stand mit An-Na Nam eine perfekte Pianistin zur Seite, die nicht nur eine souveräne Duo-Partnerin war, sondern auch Sofia Gubaidulinas höchst beeindruckend und äußerst anspruchsvolle Chaconne präsentierte.

Immer wieder untermauerte Kerstin Koblitz ihre Aussagen mit Zitaten von Walser, Mann, Nietzsche, Kant, ja sogar Wagner, die allesamt ihre inneren Grenzen überwunden haben und deshalb Weltbürger sind. Auch ging sie auf die derzeitige Flüchtlingssituation ein und nannte Beispiele gelungener Integration.

Im Alten Rathaus präsentierte sich ein wunderbar harmonierendes Trio, das Lust auf mehr machte und zum Abschluss literarisch-musikalisch "Good-bye" sagte.

Die Leiterin der VHS Erni Wölfle sowie Stadtbürgermeister FX. Scherrer dankten dem Trio sehr herzlich mit einem Präsent. So ging ein Abend auf sehr hohem Niveau zu Ende.

Weltbürger Weltbürger Weltbürger Weltbürger Weltbürger

Dritter Kleinkunstabend in Hagenbach mit erlesenen Darbietungen

„Talente traut euch“, denn der „Kleinkunstverein Hagenbach“ bietet bei seinen heiteren Abenden im „Alten Rathaus“ eine offene Bühne für Musik und Wort.

Eröffnet wurde der Abend von Klaus Prinz mit der selten vorgetragenen „Zueignung“ aus Goethes Faust. In vier achtzeiligen Stanzen resümiert Goethe seine 35 Jahre dauernden Arbeiten an seinem monumentalen Faust. Georg Hepp, seines Zeichens Musiker, Kirchenorganist und Chorleiter, begrüßte die Gäste anschließend musikalisch mit seinem warmen wohlklingenden Bariton mit der Mozartarie aus der Zauberflöte „In diesen heil’gen Hallen“. Was gleichwohl nicht wörtlich zu verstehen war, denn die Stimmung der Besucher war weniger feierlich, sondern vielmehr wohlwollend familiär, was es den noch unbekannten Talenten leichter machte, sich erstmals zu präsentieren. Da bleibt Lampenfieber nicht aus, wenn Sandra Klincov erstmals vor Publikum die Arien der Dorabella und des Cherubin aus Mozartopern zum Besten gibt.

Dagegen ist Klarinettist Stefan Volz als Meister kein Unbekannter auf der Musikbühne. Er entlockte seinem Instrument mit einigen Klezmer-Stücken fantastische Klangwelten, von schmeichelnden und schroffen Tönen über verführerische und melancholische Melodien bis hin zu unbändiger Tanz- und Lebenslust in rhythmischen Motiven. So viel Spielfreude wirkte auch bei den Besuchern mit lächelndem Mienenspiel und wippenden Füßen ansteckend.

Heiterkeit und Lachen verbreitete auch Roland Dübon mit seinen Wortbeiträgen, die vom leicht lokalpolitisch kolorierten „Morgengebet des Stadtbürgermeisters“ bis hin zu humoristischen Alltagserlebnissen und Erfahrungen aus seiner früheren Lehrertätigkeit reichten. Wobei er hintersinnig bis skurril manch bildungspolitische Irrwege nicht aussparte.

In der bunten Palette der Beiträge gab es neben Klassik auch Rock und Pop. So hatte Gunther Grasemann die Songs „Wish you were here“ und „Love hurts“ selbst arrangiert und erntete für sein routiniertes Spiel und die nuancenreiche Stimme begeisterten Applaus der Besucher. Ebenso wie das „Nesthäkchen“ des Abends, die erst 18-jährige Dimitra Malamata, die mit dem Kate-Winslet-Song „What if.“ ihre Zuhörer verzauberte.

Der „Zauber“ erreichte allerdings seinen Höhepunkt im Zusammentreffen von Goethes Faust (Klaus Prinz) mit dem Teufel (Ute Lins) und der Frage „Was diese Welt im Innersten zusammenhält“. Konzentriert folgte das Publikum dem rund zehnminütigen souverän vorgetragenen Auszug aus Faust I.

Vor dem Finale erklang ein Klassiker des französischen Chansons von Jacques Dutronc: „Paris s’eveille“. Klaus Prinz sang das Lied begleitet von Gunther Grasemann an der Gitarre und der kongenialen Heidrun Paulus, die diese virtuosen Flötenfiguren dazu beisteuerte, die diese Lied so einmalig machen.

Das Publikum dankte am Ende des heiteren Abends allen mutigen Akteuren mit großem Applaus; nicht zu vergessen Heidrun Paulus, die alle Musikstücke sicher und souverän am Klavier begleitete und Peter Bussem, der durch das Programm führte.

Die offene Bühne für mutige Talente der Region endete mit einem kleinen Umtrunk und großem Gedankenaustausch, wobei vielen Besuchern eine erstaunte bis erschreckende Erkenntnis dämmerte: ausgerechnet der Teufel wird wohl der unvergesslichste Akteur, die Lichtgestalt des Abends bleiben. Gemeinsamkeiten mit der realen Welt sind hoffentlich rein zufällig und unbeabsichtigt?

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Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße Die Neuerneuerung der Friedrich-Ebert-Straße erster Bauabschnitt gehen voran. Die Auskofferung ist erfolgt. Der Unterbau bereits eingefüllt. Der Gehweg auf der linken Seite abgerissen. Die Hauswasseranschlüsse erneuert. Nun erfolgt nach weiteren Aufschüttungen der Einbau der Regenwasserrinne nachdem ein Teil die Keller der Häuser abgedichtet sind. Jede Woche findet vor Ort eine Baubesprechung über die weitere Vorgehensweise statt. Dank des guten Wetters liegen wir im Bauzeitrahmen.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Foto v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Christiane Mairon vom Ingenieurbüro fmz, Wolfgang Rinnert von der Tiefbauabteilung der Verbandsgemeinde Hagenbach sowie der Bauleiter und Baustellenleiter der Firma Schön
Während der Baumaßnahmen kommt es immer wieder zu Behinderungen. Ich bitte dafür schon heute um Ihr Verständnis.


Hagenbach spart Energie und Kohlendioxid

Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt

Eine endgültige Bestätigung wird es wohl erst mit der Jahresabrechnung 2016 geben. Doch Stadtbürgermeister F.X. Scherrer ist sicher, dass mit der Umstellung der Straßenbeleuchtungseinrichtung auf LED-Leuchtmittel in Hagenbach die Stromrechnung in den Keller rauschen wird. Bereits 2015 war jedenfalls das prognostizierte Ziel schon in Sichtweite, schließlich erfolgte die Umstellung bereits in den ersten Monaten des Jahres.

Die Stadt Hagenbach folgt damit zusammen mit der Ortsgemeinde Neuburg innerhalb der Verbandsgemeinde den Ortsgemeinden Scheibenhardt und Berg, die stromsparende LED-Leuchten in der Straßenbeleuchtungsanlage eingesetzt haben.

Der Stadtbürgermeister erwartet sich davon einen Stromverbrauch, der nur noch bei 21% der bisherigen Verbrauchsmengen liegt. Damit werde allein in Hagenbach die CO²-Menge jährlich um über 2.669 Tonnen gemindert. Die Kosten für die Umstellung hatten sich nach der Planung auf 365.000 € belaufen. Tatsächlich waren jedoch nur rund 308.000 € angefallen. Hierauf erhält die Ortsgemeinde einen Zuschuss in Höhe von rund 59.000 € im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes. Die Amortisationszeit der Investitionen betrug nach der Planung zwischen 6 und 15 Jahren, je nach vorhandenem Lampensystem.


Nachlese des zwanzigsten Benefizkonzerts zugunsten Krebskranker

Ein kleines Jubiläum feierte die VHS Hagenbach mit dem 20. Benefizkonzert zugunsten krebskranker Bürger, ein großes Konzert genossen die Besucher des Kulturzentrums Hagenbach, und eine ganz besondere Freude war es für die künstlerische Leiterin des Abends Ok-Young You, auf der Bühne überwiegend Musiker ihrer südkoreanischen Heimat begrüßen zu können.

In prächtigen landestypischen Kleidern brachten die Sängerinnen des Koreanischen Frauenchors Karlsruhe gleich zu Beginn Farbe, Klangfülle und Internationalität in den Saal. Aufmerksames Lauschen war ihnen sicher als bekannte Melodien wie die sanfte irische Weise „Londonderry Air“ oder das „Lied von der Jagd“ mit Tierlauten und Jagdhornsignalen in koreanischem Zungenschlag ertönten. Am Klavier begleitete Jisuk Kang, während Chorleiter Kwang-Hee Choi mit sparsamer Gestik die wichtigen Impulse gab, so dass die Stimmen der nur 14 Sängerinnen warmherzig und klar strukturiert und vor allem mit recht überraschender Klangfülle ertönten.

Chorleiter Kwang-Hee Choi, der im Badischen Staatsopernchor und als Solist singt, begeisterte an dem Abend die Zuhörer mit seinem wohlklingenden Bariton, der in Arien aus „La Traviata“ von Giuseppe Verdi und „Panis Angelicus“ von César Franck mit Poesie in differenzierten Klangfarben zu hören war. Begleitet wurde er von Kurt Weiler.

Er organisiert zusammen mit seiner Ehefrau Ok-Young You, Pianistin und Musikdozentin an der Universität Koblenz Landau diese Konzerte. Und natürlich bereicherte auch sie den Abend mit drei Klavierstücken von Franz Schubert. Ihr Spiel ist geprägt durch technische Brillanz, Virtuosität und tiefes Einfühlungsvermögen. Mit Sensibilität für feinste Nuancen betonte sie die edle Eigenart jedes Stückes. Nicht zuletzt ist es die Bescheidenheit und Zurückhaltung dieser hervorragenden Pianistin, die ihr beim Publikum große Sympathien einbringt. Zumal es ihr bisher immer gelang hochrangige Musikerkollegen und –freunde zur Mitgestaltung dieses Abends für eine gute Sache ohne Gage zu motivieren.

Als ihre ganz besondere Entdeckung für diesen Abend konnten die Besucher die junge koreanische Pianistin Ah-Ra Hong und den litauischen Violoncellisten Giedrius Zukauskas begrüßen. Beide sind mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Musikwettbewerbe, Zukauskas ist Solocellist bei der Jenaer Philharmonie. Natürlichkeit und musikalischer Feinschliff prägten in Rachmaninows „Vocalise“ das Spiel des Violoncellisten, ergänzt durch die sensible auf feinste Nuancen achtende Begleitung der Pianistin. Und in Richard Strauss‘ Sonate F Dur ließen die beiden Musiker mit tiefem Einfühlungsvermögen, musikalischem Feinschliff und souveränem Können ein wunderbares Zwiegespräch ihrer Instrumente hören.

Zum Abschied waren koreanische Volkslieder zu hören, darunter auch die inoffizielle Nationalhymne „Arirang“. In ihren Liedern beschrieben die koreanischen Sängerinnen die Seele ihres Heimatlandes so lebhaft als würde man ein Bilderbuch aufblättern. Ein heiterer Schluss für einen wunderbaren Konzertabend, der die begeisterten Besucher mit der Kraft der Musik in eine neue Woche entließ.

Erni Wölfle, Leiterin der VHS Hagenbach gab am Ende die erfolgreiche Bilanz dieses Abends bekannt, der Spendenfond ist durch die Eintrittsspenden und Einzelspenden übers Jahr um über 4000 Euro auf knapp 44 000 Euro angewachsen. Aus den Kapitalzinsen werden krebskranke Bürger der Verbandsgemeinde finanziell unterstützt. Wölfle bedankte sich vor allem für das große Engagement des Musikerehepaares Ok-Young You und Kurt Weiler.

Text: Monika Bögelspacher

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Nachlese zum Seniorencafé am 14.04.2016

unterstützt durch die FCK-Freunde

Unser diesjähriges Frühlingscafé stand einmal wieder ganz im Zeichen der Musik. Gisela Buchlaub, Henning Otte und Petra Trenkle sorgten mit ihrer musikalischen Begleitung für einen gesangreichen und unterhaltsamen Nachmittag. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen wurden wieder Neuigkeiten ausgetauscht, der Musik gelauscht und vor allem viel gesungen. Schön war es auch wieder, dass Reinhold Müller, Doris Schlechta und Erna Herrmann spontan mit einem Gedicht zur Unterhaltung beitrugen. Auch der Chor des Seniorenzentrums, unter der Leitung von Petra Trenkle, gab verschiedene Liedbeiträge zum Besten.

Dieses Jahr wurde unser Café wieder von den FCK-Freunden unterstützt. Die FCK-Freunde, das sind 7 Ehepaare, die allesamt Fans des 1. FC Kaiserslautern sind. In ihrer Freizeit wird aber nicht nur beim Fußballspiel mitgefiebert, sondern sie zeigen auch tolles soziales Engagement. Den Erlös durch den alljährlichen Sektverkauf am Kerwestand spenden sie regelmäßig für einen guten Zweck. Die Frauen der FCK-Freunde Inge Balzer, Ingelore Herrmann, Margit Reiß, Petra Runck, Roswitha Winter, Karin Röher und Marion Scherrer hatten großen Anteil am Gelingen unserer Veranstaltung. Den leckeren Kuchen, den unsere Senioren genießen konnten, haben die Frauen selbst gebacken. Zudem spendeten sie kleine Häppchen und Sekt und übernahmen komplett die Bewirtung. Für diese großartige Unterstützung möchte sich der Seniorenbeirat ganz herzlich bedanken. Liebe FCK-Freunde vielen Dank für diese Idee und das Engagement, ein tolles Beispiel wie ehrenamtliche Arbeit umgesetzt werden kann.

Bedanken möchten wir uns auch an dieser Stelle ganz herzlich bei Gisela Buchlaub, Henning Otte und Petra Trenkle für die musikalische Unterhaltung. Ein besonderer Dank geht auch an Reinhold Müller, Doris Schlechta, Erna Herrmann und dem Seniorenchor für die vorgetragenen Gedicht- und Liedbeiträge, an die Gärtnerei Endisch für die Blumenspenden, an die Mitarbeiter des Bauhofs, an die Firma Multer für die Getränke, sowie an das Blumengeschäft Mauerblümchen für die Blumensträuße. Für die immer wieder hilfreiche Unterstützung bei den Vorbereitungen möchten wir uns vor allem bei Sabine Vesper ganz herzlich bedanken.

Liebe Seniorinnen und Senioren, vielen Dank für euer Kommen, wir freuen uns jetzt schon auf weitere unterhaltsame Nachmittage.

Ihr Seniorenbeirat
Ute Lins, Walter Knöll, Siegfried Strobel, Hans Vesper, Kirsten Hamerski und Doris Meyer



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Nachlese der ersten Hagenbacher Whisky-Verkostung

An praktisch jedem Wochenende findet irgendwo in der Region eine Whisky-Verkostung statt. Doch das Problem liegt darin, dass man nach einer solchen Veranstaltung sich nicht einfach in seine Karosse setzen kann, um den Heimweg anzutreten. Das brachte einige Freunde dieses destillierten Gerstensaftes aus dem Umfeld des Hagenbacher Kleinkunstvereins auf die Idee, eine solche Veranstaltung kurzerhand in Hagenbach selbst durchzuführen. Etwa 25 Gäste, von denen einige eine erkennbare Expertise mitbrachten, folgten der Einladung und schnupperten und probierten fast drei Stunden lang in einem gefälligen Ambiente in der Galerie Altes Rathaus an den erlesenen Tropfen.

Die vier Initiatoren boten am vergangenen Samstagnachmittag zusammen 15 Whisky-Sorten an, von denen einige im regulären Handel eher seltener zu finden sind. Rainer Schaaf hatte einen 12-jährigen Macallan und einen 10-jährigen Talisker im Angebot. Georg Hepp präsentierte einen Tullabardine 225, einen Liebl Coillmor aus dem bayrischen Bad Kötzting sowie einen 16-jährigen Dun Bheaghan Mortlach. Klaus Prinz hat sich den torfigen Whiskies aus dem Hause Laphroaig verschrieben und bot gleich fünf Sorten an: das 10-jährige Torfmonster, den Select, den Quarter Cask, den Triple Wood und den PX Cask. Edith Prinz führte fünf Sorten der Glenmorangie Destillery: Original, Lasanta, Quinta Ruban, Dornoch und mit Signet den mit Abstand teuerste Tropfen des Abends.

Die Idee der Initiatoren ist es, dass sich eine Gruppe von Whisky-Freunden findet, die aus ihrer Mitte und in wechselnder Besetzung weitere Whisky-Verkostungen bestreitet und Kostbarkeiten aus ihren privaten Beständen präsentiert. Im Gespräch war der Zeitraum Oktober oder November 2016 für einen zweiten Termin. Interessenten sind immer willkommen und mögen sich bei Familie Prinz melden: 07273 941690 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Brunnenfest 2016

Brunnenfest Nach dem sensationellen Erfolg des 2012er Brunnenfestes hat sich die Hagenbacher Kulturge-meinde nun entschlossen, ein weiteres Brunnenfest zu veranstalten. Im Sommer 2016 ist es wieder so weit: Vom 18. Juni bis 20. Juni erstrahlt die Hagenbacher Festmeile wieder in Neuem Glanz und erwartet die Gäste mit reichlich Kultur, Speis und Trank.

Die Planungen laufen derzeit bei Stadt und Vereinen, koordiniert von einem Planungsausschuss. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese bereitstellen.

Im Menü zur Linken finden Sie den Eintrag "Brunnenfest", der nach und nach mit allen verfügbaren Informationen angereichert werden wird.

Der
Festausschuss Brunnenfest 2016


Musikverein Rheingold mit neuer Internetpräsenz

Der Musikverein Rheingold hat eine neue Internetpräsenz! Die Abbildung unter dem Text zeigt die Startseite.

Als kleine Entschädigung dafür, dass wir so lange darauf warten mussten, haben die Damen und Herren des Orchesters ein Video gedreht, bei dem sie ... Ach was! Schauen sie selbst!

Musikverein Rheingold

Neues aus der Stadtbücherei

  Neues Jahr, neue Bücher, neue Filme auf DVD = neues Leseglück, das bietet die Stadtbücherei wieder nach den Weihnachtsferien ab 11. Januar. Wir verleihen außerdem kostenlos Hörbücher, Spiele und Zeitschriften wie den STERN oder ÖKOTEST für Informationen, LANDLUST und FÜR SIE für Inspirationen, das Heft für ELTERN als Erziehungshelfer und GEOLINO für schlaue Kinder. Auch Sachbücher über Gesundheit, Sport und Ernährung sind im Programm.

Öffnungszeiten sind: Montag 17.30 bis 19.30 Uhr, Mittwoch und Freitag 16 – 18 Uhr und Donnerstag ist Lesecafé von 9.30 bis 11.30 Uhr. Die Ausleihe ist kostenlos, aber die Medien müssen nach vier Wochen rechtzeitig zurückgebracht werden, sonst werden Mahngebühren fällig.


Postkarten mit Hagenbacher Motiven

Postenkarten von HagenbachDie Hagenbacher Grafikerin Marijana David hat vier Postkarten entworfen, die es bei Lotto Scherrer zu kaufen gibt. Das Werbeplakat hier zur Rechten zeigt die gelungenen Portraits.

Wir werden uns bemühen, hier noch weitere Arbeiten der Designerin vorzustellen. Der aufmerksame Betrachter kennt sie von den jüngsten Plakatentwürfen des Musikvereins Rheingold, wo ihr Gatte Andreas taktvoll am Schlagzeug wirkt.