Hagenbach

Hagenbach


Dies ist eines der schönsten Fotos, das uns beim letzten Fotowettberwerb erreichte. Die Fotogräfin - wie sie sich selber nennt - ist Margit Michel aus Maximiliansau. Wenn Sie auf das Foto klicken, sehen Sie die Aufnahme in ihrem Originalformat, denn wir haben das Foto oben und unten etwas beschnitten, damit es nicht zuviel Platz wegnimmt.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste

Rocknacht

 vom 7. bis 10. Oktober 2017 feiern wir gemeinsam unsere Kerwe. Zum Fassbieranstich

am Samstag, den 7. Oktober 2017, um 16.00 Uhr,

lade ich Sie herzlich ein.

Wie in den vergangenen Jahren werden der Fanfarenzug vom Verein für Volksmusik und Brauchtum, Kinder unserer Kindergärten sowie der Musikverein Rheingold die Veranstaltung musikalisch begleiten.

Es würde mich freuen Sie begrüßen zu dürfen und mit einem Bier "Hermann Bräu" die Kerwe zu eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Im linken Menü finden Sie unter Kerwe 2017 Grußworte, das Festprogramm und das Angebot an Speiß und Trank.


Kerwe-Ausstellung in Hagenbach

Zwischen dem 6. und 29. Oktober erwartet Sie in der Galerie Altes Rathaus die traditionelle Kerwe-Ausstellung mit Werken von Susanne Witthuhn. Die Ausstellung trägt den Titel "Malerei im Spannungsfeld von Licht, Farben und Reflexion.

Am Freitag, den 6. Oktober, beginnt um 19.00 Uhr die Vernissage. Die Ausstellung selbst ist sonntags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr zu besichtigen.

Kerwe-Ausstellung Kerwe-Ausstellung Kerwe-Ausstellung

Deafen Goblins in Hagenbach

Rocknacht

Bei der 8. Auflage seit dem Jahr 2010 stehen am Samstag, den 7. Oktober, stehen die DEAFEN GOBLINS und die ALIVE ROCKBAND auf der Bühne des Kulturzentrum in Hagenbach. Die beiden Bands versprechen ein bombiges Kontrastprogramm. Zwischen Rock für alle Generationen, sowie Klängen aus dem Genre Pop und Soul, werden alle Musikfans jeder Generation angesprochen. Karten sind ab kommenden Freitag zu 10 Euro erhältlich in Hagenbach bei Toto Lotto Scherrer, in der Reifenscheune und im Barbarossa Eis Cafe. Außerdem in Wörth bei Optik Jöckle und beim Grünthink Bioladen in Landau. Der frühe Kauf lohnt sich. An der Abendkasse wird das Ticket 12 Euro kosten.


Filmfestival 2017

Filmfestival Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Seniorenbeirat der Stadt Hagenbach veranstaltet im Rahmen des 8. Europäischen Filmfestivals der Generationen einen Filmnachmittag und Filmabend. Das Filmfestival, welches Filme über das Älterwerden für Jung & Alt präsentiert, findet bundesweit zwischen dem 11. und 20. Oktober 2017 in mehr als 70 Städten und Kommunen statt. Die Stadt Hagenbach hat sich auch dieses Jahr wieder für 2 Vorführungen beworben. Diese finden am

Mittwoch, den 11.10.2017, um 15.30 Uhr und um 19.00 Uhr
im Kulturzentrum Am Stadtrand statt.

Gezeigt wird der Film

Hinter den Wolken

Trauern oder Lieben – oder geht beides?

Inhalt: Nach einem halben Jahrhundert treffen sich Emma und Gerard ausgerechnet auf der Beerdigung von Emmas Mann wieder. Schnell kommen sie sich näher und entdecken ihre alten Gefühle füreinander. So gesellt sich neben der Trauer zunehmend die Lust auf das Neue und Romantische. Emma ist irritiert und auch Tochter und Enkeltochter reagieren mit Unverständnis. Dadurch gerät auch der charmante und gefühlvolle Gerard ins Wanken, denn er will Emma nicht ein zweites Mal verlieren. Am Ende müssen alle drei Generationen erkennen, dass sich die Liebe nicht planen lässt. Und was haben die beiden älteren Jungverliebten schon zu verlieren, außer Zeit? Ein warmherziger Film mit zwei wunderbaren Hauptdarstellern und zugleich eine humorvolle Hommage an die Liebe im Alter.

Länge: 109 Min.
Darsteller: Chris Lomme, Jo De Meyere, Charlotte De Bruyne
Regie: Cecilia Verheyden, Belgien 2016

Nutzen sie wieder die Gelegenheit in Hagenbach einen Filmnachmittag bzw. Filmabend zu genießen.

Das Seniorenteam freut sich über viele Besucher aus der Verbandsgemeinde. Auf Wunsch werden Sie nach telefonischer Vereinbarung abgeholt.

Telefonnummern:
Seniorenbüro: Tel.: 07273 - 919368
Doris Meyer: Tel.: 07273 - 1582

Ihr Seniorenbeirat
Ute Lins, Kirsten Hamerski, Walter Knöll, Klaus Becker, Siegfried Strobel und Doris Meyer


Kirchenkonzert des Musikvereins Rheingold

Musikverein Rheingold

Dieses Jahr ist es wieder soweit, am 4. November wird die katholische Kirche in Hagenbach mit Musik erfüllt. Der Musikverein Rheingold lädt Sie ein, bevor die stressige Weihnachtszeit beginnt, einen Abend voll Musik in der besonderen Atmosphäre und Akustik der St. Michaels Kirche zu erleben. Ab 19.00 Uhr erklingen sowohl bekannte Stücke, wie Halleluja, als auch unbekannte Perlen. Natürlich darf bei einem Kirchenkonzert kein Orgelstück fehlen und auch unser Jugendorchester wird sein Können zum Besten geben. Lassen Sie sich überraschen. Nach dem Konzert wird Sie vor der Kirche ein kleiner Umtrunk erwarten. Eintrittskarten gibt es in Kürze für 8 € bei allen Muskerinnen und Musikern. Erleben Sie diesen musikalischen Abend mit uns, wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Brückensanierungen

Brücke Mühlwörthwald

Brücke Mühlwörth-Wald

Die Sanierungsmaßnahmen an der Brücke des landwirtschaftlichen Verkehrs Mühlwörth-Wald sind abgeschlossen. Die Sperrung des Weges ist ab sofort aufgehoben. Das Geländer ist zurzeit noch ein Provisorium und wird nach Fertigstellung des neuen Geländers wieder entfernt.

Fußgängerbrücke am Hessbach

Fußgängerbrücke am Hessbach

Die Fußgängerbrücke am Hessbach zum Rentnertreff ist ab sofort gesperrt. Folgende Arbeiten sind hier erforderlich:

  • Entrosten und Neubeschichtung der Stahlträger mit Korrosionsschutz,
  • Austausch der Belagsbohlen,
  • Betonsanierung der Widerlager,
  • Erneuerung des Geländer.

Die Sperrung der Brücke dauert bis zum 6.10.2017

Fußgängerbrücke im Stixwörth

Fußgängerbrücke im Stixwörth

Fußgängerbrücke zwischen Industriestraße und Faurecia wird ab 11.9.2017 teilweise für 14 Tage zeitlich gesperrt. Folgende Arbeiten sind hier erforderlich:

  • Einbau eines Titan-Zinkblech zu zusätzlichen Längsverspannung,
  • Aufbringen eines Holzschutzes,
  • Aufbringen einer abgesandeten Epoxid-Harzbeschichtung auf den Holzbelage.

Die Kosten für die Sanierung aller 3 Brücken betragen rund 75.000 Euro.

Wir bitten um Beachtung der notwendigen Sperrungen.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Duo Arpeggio

Die Stadt Hagenbach lädt zum

Hörgenuss der besonderen Art

mit der Geigerin Eva-Maria Vischi und der Harfenistin Birke Falkenroth

am 3.12.2017 um 18.00 Uhr in die Galerie Altes Rathaus Hagenbach ein.

Lassen Sie sich überraschen vom Facettenreichtum der Kombination von Violine und Harfe und genießen Sie das einfühlsame und impulsive Spiel der beiden Musikerinnen.

Bei ihren Auftritten erklingen sowohl beeindruckende Originalkompositionen, wie auch wunderschöne Bearbeitungen, wobei sich die klangliche Vielfalt von der Barockzeit bis hin in die Moderne erstreckt und besonderen Ausdruck in der temperamentvollen spanischen Musik findet. Es erwartet Sie Klassik auf höchstem Niveau, abgerundet durch eine unterhaltsame Moderation.

Alles Weitere zu diesem Ensemble finden Sie unter http://web.konzertharfe.de/ensembles/duo-arcopeggio

Sichern Sie sich schon heute Ihren Eintritt für 10 Euro pro Person. Anmeldungen zu diesem Konzert sind schon heute unter Tel. 07273 4183 möglich.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Im letzten Streckenabschnitt der Friedich-Ebert-Straße wird zurzeit die Entwässerungsrinne an der linken Seite eingebaut. Auf der rechten Seite muss noch in den nächsten 14 Tagen die 20-kV-Leitung der Pfalzwerke verlegt werden, bevor auch hier der Gehweg in Angriff genommen werden kann. Wir gehen davon aus, dass bis Ende September der Asphaltbelag der gesamten Friedrich-Ebert-Straße eingebaut ist und die einzelnen noch offenen Stellen dann auch verschlossen sind. Danach geht es dann im weiteren Verlauf am Kreuzungspunkt Wald- und Kreuzstraße weiter.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Friedrich-Ebert-Strasse Friedrich-Ebert-Strasse

Brückensanierung Mühlwörth-Wald“

Mit Beschluss des Stadtrates wurde der Auftrag erteilt mehre Brücken in Hagenbach zu sanieren. Dabei handelt es sich um dringende Maßnahmen, die sofort durchzuführen sind. Als erste Brücke wird zurzeit die Brücke des landwirtschaftlichen Verkehrsweges zwischen Spielplatz Fleckensteinweg und dem Mühlwörth-Wald saniert. Die erheblichen Brückenmängel in diesem Bereich tragen zu einer Brückenzustandsnote von 3,0 bei. Sie hat somit die schlechteste Zustandsnote aller Brücken in Hagenbach. Ein Neubau würde die Kosten der Sanierung um das Doppelte übersteigen. Folgende Maßnahmen werden dabei durchgeführt: Betonsanierung der Wiederlager, Beschichtung des Betonüberbaues und Neubau der Geländer.

Aufgrund dieser Arbeiten ist der Verbindungsweg auch für Fußgänger total gesperrt. Wir bitten um Beachtung der Sperrung. Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 Wochen dauern.

Über die weiteren Sanierungen und Sperrung der Fußgängerbrücken am Rentnertreff und im Stixwörth werden wir sie rechtzeitig informieren.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Brücke Mühlwörthwald Brücke Mühlwörthwald

Besuch in Wiesentheid

Hagenbacher Delegation bei Jübiläum des Musik- und Gesangvereins

Die unterfränkische Marktgemeinde Wiesentheid ist mit Hagenbach durch eine lange Freundschaft verbunden, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges gründet. Der Wiesentheider feierten nun am 16. Juli 2017 das 50-jährige Bestehen des Orchesters innerhalb des 1862 gegründeten Musik- und Gesangvereins, wozu die Hagenbacher Gesangvereine eingeladen waren. Über fünfzig Sänger der Vereine „Eintracht“, „Liederkranz“ und „Frohsinn“ sowie viele weitere Gäste hatten die Reise in zwei Bussen angetreten.

Zunächst stand auf der Hinreise ein Besuch der Abtei Münsterschwarzach an. Nach einer ausführlichen Besichtigung der Klosteranlagen wurden die Besucher mit einem Imbiss belohnt. Solchermaßen gestärkt intonierten die Hagenbacher Sänger unter der Leitung des Dirigenten Wilfried Puhl spontan ein Lied in der beeindruckenden Basilika der Abtei, die auch akustisch überzeugen konnte.

Die Fahrt ging dann zusammen mit dem mittlerweile eingetroffenen Wiesentheider Bürgermeister Dr. Werner Knaier weiter zum Jubiläumsfest in Wiesentheid, dem eigentlichen Anlass der Reise. Nach einem herzlichen Empfang wurden die Gäste zu den Festwiesen hinter dem Rathaus geleitet.

Mit Weinliedern eröffneten die Hagenbacher Sänger ihre Darbietung, gefolgt von Klassikern der Männerchorliteratur. Mit dem Pfälzer Sängerspruch beendete der stimmgewaltige Chor schließlich seinen Auftritt. Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer betonte: „Wir sind gerne nach Wiesentheid gekommen, um unseren Freunden des Musikvereins zum 50-jährigen Jubiläum zu gratulieren“. Dem Vorsitzende des Wiesentheider Musik- und Gesangvereins, Wolfgang Lurathi, wurde ein Fass Stadtbrauhausbier als Gastgeschenk überreicht. Nach einem Abendessen traten die Hagenbacher gestärkt und mit einer Einladung zur 1100-Jahr-Feier im kommenden Jahr die Heimreise an.

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Zirkusfreizeitwoche der Stadt Hagenbach

Kinder tauchen in die Welt der Artisten, Clowns und Akrobaten

Vom 10. bis 14. Juli gastierte der Kinder-mit-mach-Zirkus der Familie Riedesel auf dem Schulgelände der Stadt Hagenbach. Mit vier ausgebildeten Akrobaten konnten die Kinder eine Woche lang in den verschiedensten zirzensischen trainieren und sich für die Abschlussvorstellung vorbereiten: Jonglage, Bodenakrobatik, Clownerie, Diabolo, Teller drehen, Hula Hoop, Luftakrobatik am Ring und an den Strapaten sowie im Seiltanz.

Am Ende der Woche kam es dann zur großen Premiere, in der die Kinder in Zirkuskostümen in die Traumwelt der Artisten und Clowns eintauchten und ihr Können unter Beweis stellen durften. Auf der Suche nach dem wahren Zirkusdirektor luden die kleinen Clowns zum Staunen ein und eröffneten die Vorstellung mit einem lustigen Sketch. Ein Hauch von Lampenfieber befiel unsere kleinen Jongleure in der Manege und die jungen Seiltänzerinnen auf dem Seil. Atemlos im Zirkuszelt waren einige Eltern, als ihre Kinder an den Strapaten durch die Lüfte schwangen und am Ring ihre akrobatischen Figuren mit viel Körperspannung hielten.

Ein Gastspiel hatte der berühmte Kinderclown Peppino, der seinen Sketch zum Erstaunen der Zuschauer wie ein Profi gemeistert hat. Nach Abschluss der Vorstellung verabschiedeten sich die Kinder in der Manege mit Wehmut von ihren Betreuern und den Zirkustrainern vom Projektzirkus Riedesel.

Das Team Ju(gend)z(entrum) bedankt sich nochmals herzlichst beim Zirkus Riedesel für die erfolgreiche Zusammenarbeit und den Sponsoren der Sparkasse Germersheim-Kandel, der VR Bank Südpfalz, den Pfalzwerken, Thüga Energienetze, den Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Hagenbach sowie der Stadt Hagenbach und insbesondere bei deren Stadtbürgermeister, Herrn Franz Xaver Scherrer für die Unterstützung.

Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit Zirkusfreizeit

Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Zur Zeit wird der Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert-Straße und Kreuzstraße mit Pflastersteine belegt. Ebenso wird der Gehwegbereich zwischen Prof. Eichmannstraße und Erzbergerstraße fertiggestellt. Gleichzeitig soll die erste Asphaltschicht aufgetragen werden.

Um den Umbau der kompletten Straße schnellstens zu vollziehen, werden die Umbaumaßnahmen zwischen Erzbergerstraße und Waldstraße begonnen. Die Anlieger werden über den weiteren Fortgang der Arbeiten mit Handzettel informiert. Es kann dabei unter Umständen zu vermehrten Unannehmlichkeiten kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Foto: Stadtbürgermeister Franz Xaver Scherrer mit der Bauleitung Frau Mairon und der Mitarbeiter der Fa. Schön und Anwohner im Gespräch.

Friedrich-Ebert-Strasse

Von Rudolf zu Rudolf

Rudolf von Habsburg

Am 1. Mai 1218 wurde in der Nähe von Sasbach am Kaiserstuhl ein Knäblein geboren und Rudolf genannt. Stolze 799 Jahre und ein paar Tage später erblickte in Hagenbach ein junger Storch das Licht der Welt und ward auch Rudolf genannt. Der erste Rudolf entstammte dem Geschlecht der Habsburger und verlieh 1281 als Kaiser Rudolf I. Hagenbach die Stadtrechte, was diese junge aufstrebende Stadt aus dem Regiment des Klosters Weißenburg befreite. Der Stammbaum des neuen Rudolfs lässt sich nicht ganz so weit zurückverfolgen, doch immerhin handelt es sich um einen Pfälzer Storchenvater aus Hördt und eine Storchenmutter aus dem Badischen Blankenloch.

Christian Reis vom Storchenzentrum in Bornheim beringte am 15. Juni 2017 den jungen Rudolf von Habsburg, so der offizielle Name, mit der Nummer AX676, die Patenschaft übernahm Siegfried Strobel. Eine solcher Akt geht in Hagenbach, wie Kenner wissen, nicht ohne einen Umtrunk vonstatten, der wiederum von Bürgermeister Franz Xaver Scherrer ins Werk gesetzt worden war.

Wenn sich der junge Rudolf von Habsburg Ende August, Anfang September auf seine erste Reise ins afrikanische Winterquartier macht, kommt er vielleicht am Kaiserstuhl vorbei. Die Ruine der Limburg, Geburtsort seines Namenspaten, ist zwar ein wenig versteckt, aber vielleicht entdeckt er sie da, keine hundert Meter vom Rhein entfernt, unweit der Schleuse Marckolsheim. Möglicherweise kommt er im nächsten Jahr wieder nach Hagenbach. Im März, April nächsten Jahres wird Siegfried Strobel den Horst, den er vor Jahren zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Wilfried Schenk baute, wohl regelmäßig beobachten. Und wenn sich wieder ein Pärchen eingefunden haben wird, werden wir berichten.

Und so möchte man mit Lohengrin rufen: „Mein lieber Schwan!“ Was für eine Geschichte!

Storchennachwuchs Storchennachwuchs Storchennachwuchs

Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Auf der westlichen Fahrbahnseite erfolgte bereits der Einbau des Pflasters. Jetzt geht es auf der östlichen Seite weiter mit dem Abriss des Gehweges und der Einbau der Wasseranschlüsse.

Die Anwohner werden rechtzeitig schriftlich über den weiteren Ablauf informiert. Die Arbeiten liegen genau im Ablaufplan.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister

Friedrich-Ebert-Strasse

Landesehrennadel für Siegfried Strobel

Siegfried Strobel

In einer kleinen Feierstunde im Rahmen der Stadtratssitzung am 4. Mai 2017 wurde durch Landrat Dr. Fritz Brechtel, im Auftrag der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Landesehrennadel an Siegfried Strobel verliehen.

In seiner Laudatio ging Landrat Dr. Fritz Brechtel auf das Ehrenamt ein, das heute eine unverzichtbare Leistung ist. Gerade der zu Ehrende hatte sich über Jahrzehnte ehrenamtlich engagagiert. So war Siegfried Strobel vom 17.03.1983 und 20.06.2004 ohne Unterbrechung Mitglied des Gemeinde- bzw. Stadtrates und somit 21 Jahre als Ratsmitglied tätig und in vielen Ausschüssen aktiv. Während dieser Zeit war er auch als ehrenamtlicher Schöffe tätig.

Über 40 Jahren ist Herr Strobel aktiver Sänger im Gesangverein Liederkranz Hagenbach und auch dort war seine Arbeit gefragt als Schriftführer und Kassenprüfer.

Jahrzehntelang war der Geehrte verantwortlich für den Baumschnitt der Obstbäume im Schulgarten der Hainbuchenschule sowie für das Obstpressen und die Herstellung von Apfelsaft zusammen mit den Kindern.

Unzählige Führungen und Vorführungen in den Kindergärten zur Erhaltung der Natur, der Aufbau von Pflanzbeeten in Zusammenarbeit mit der NABU prägten seine mit der Natur verbundene Arbeit.

Und nicht zuletzt sein Lieblingskind das Storchennest wurde in diesem Jahr mit Erfolgt gekrönt. Vor 5 Jahren baute Siegfried Strobel am Rande des Willersinn-Sees ein Storchennest. In diesem Jahr hat sich zum ersten Male ein Storchenpaar angesiedelt. Man ist gespannt, wie es hier weitergeht.

All dies und noch vieles mehr, waren die Gründe für die Verleihung der Landesehrennadel von Rheinland-Pfalz. Mit der Übergabe der Urkunde und der Ehrennadel durch Landrat Dr. Fritz Brechtel wurde Siegfried Strobel für seine Verdienste ausgezeichnet. Ein Blumengebinde für ihre Unterstützung wurde an seine Ehefrau Maria Strobel überreicht.

Stadtbürgermeister überbrachte dem Geehrten die Glückwünsche der Stadt Hagenbach sowie des Stadtrates und bedankte sich ganz herzlich für das gezeigte ehrenamtliche Engagement.


21. Benefiz-Konzert der VHS Hagenbach

Das 21. Benefiz-Konzert der VHS Hagenbach entführte die zahlreichen Besucher zu einer Frühlingsreise, beginnend am Walensee in der Schweiz. Sanft rollten die Wellenmotive ans Ufer im technisch fein geschliffenen Spiel der Hagenbacher Pianistin Ok-Young You. Lebhaft, heiter und nuancenreich ließ sie die Quelle in romantischer Poesie in Franz Liszts „‘Pilgerjahren‘ - Années de Pelerinage I“ sprudeln. Ok-Young You und ihr Ehemann Kurt Weiler haben diese Konzertreihe ins Leben gerufen, zeichnen für die musikalische Gestaltung des Abends verantwortlich, und schaffen es immer wieder aus ihrem Kollegenkreis hochrangige Künstler zu gewinnen, die ohne Gage den Abend gestalten.

So mixte Ok-Young You zusammen mit dem Hornisten Thomas Crome eine interessante Melange bläserischer Spitzenkunst gepaart mit stilsicherer Piano-Begleitung in Carl Reineckes Notturno op. 112 bis hin zur heiteren Zwiesprache ihrer Instrumente mit klassischen bis volkstümlichen Elementen in Mozarts „Hornkonzert D-Dur Nr. 1“.

Für den plötzlich erkrankten Bariton Georg Hepp ist dankenswerterweise David Todd eingesprungen, der zur Freude der Besucher das Kulturzentrum in eine Opern- und Musical-Bühne verwandelte. Mit kraftvoll geschmeidigem Bariton ließ er Arien aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ erklingen. Und seine Präsenz gepaart mit dem samtenen Timbre der Stimme begeisterte besonders in „My fair Lady“ von Frédéric Loewe; als aufmerksam souveräner Begleiter am Flügel agierte bei allen Stücken Kurt Weiler.

Die musikalische Reise fand ihre Höhepunkte im vierhändigen Klavierspiel des Musikerpaares Natalia Zagalskaia und Toomas Vana. Die beiden Seelenverwandten entführten mit flirrenden, funkelnden Läufen u.a. zu den „Waldgeistern“ „In einem verwünschten Walde“ in der Suite op. 42 von Edward MacDowell. Und sie führten zum Ziel der musikalische Reise - zum amerikanischen Komponisten Samuel Barber und seinen „Souvenirs op. 28“. Bei diesen sechs verschiedenen Tanzstilen von Walzer bis zum wilden Galopp präsentierte das Pianisten-Paar einen stürmischen, schwungvoll mitreißenden Tastentanz uramerikanischer Klaviermusik. So manches Knie der Besucher begann zu wippen und deren Stimmung endete in fröhlicher Laune und begeistertem Beifall für den heiteren Frühlingsabend.

Die Spendenbeiträge des Abends gehen in einen Fond zugunsten an Krebs erkrankter Menschen der Verbandsgemeinde. VHS-Leiterin Erni Wölfle berichtete über knapp 700 Euro Spenden für diesem Abend. Zusammen mit einigen größeren Einzelspenden hat sich das Fondvermögen auf über 50 000 Euro damit erhöht.

Text: Monika Bögelspacher

Fotos: Walter Knöll

Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert Benefizkonzert

Luitpoldplatz im gärtnerischen Frühjahrsputz

Luitpoldplatz

Im Rahmen der bürgerschaftlichen Initiative „Ich bin dabei“ traf sich diese Woche die Projektgruppe „Grünzeug und Bachpflege“ zum ersten Male am Luitpoldplatz in Hagenbach, um die dortige Anlage wieder auf Vordermann zu bringen. Mit gärtnerischen Geräten und Sachverstand rückten die Akteure Eigenmächtigkeiten der Natur zu Leibe, wie das nebenstehende Foto zeigt.

Die Stadt Hagenbach bedankt sich herzlich bei den Freiwilligen, die sich wiederum über weitere Mitstreiter freuen würde. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 07273 2017.


Das Wachthäusel ist wieder in Betrieb!

Wirtin Claudia Betsch

Im „Wachthäusel“ in Hagenbach wird seit langem nicht mehr eingekerkert aber seit kurzem wieder eingekehrt. „Das war ein prima Start in unserem neuen „Wachthäusel“, freut sich die neue Wirtin Claudia Betsch. Nach einem Stadtratsbeschluss hat die Stadt die Räume von der Eigentümerin gemietet und an Claudia Betsch verpachtet. Zur Freude vieler Hagenbacher Besucher, denn „mit diesem Traditionslokal kommt wieder Leben in die Ortsmitte“. Viele sind inzwischen bei Claudia Betsch und Ehemann Karl-Heinz, als Helfer im Hintergrund, vorbei gekommen. Die Beiden sind keine Unbekannten, da sie bereits zuvor über längere Zeit das Clubhaus des SV Hagenbach bewirtschaftet hatten. Hier im „Wachthäusel“ möchte das Wirtsehepaar einfach Geselligkeit und Gemütlichkeit mit schmackhaftem Essen zu moderaten Preisen in historischen Räumen bieten. Denn wahlweise kann man im alten Kerker sitzen, dessen Wände mit nostalgischen Ortsfotografien und alten Gerätschaften passend gestaltet sind, oder im holzgetäfelten Schankraum mit „Weinstuben-Charme“, beschreibt Claudia Betsch. Gerade wird auch für schöne Tage der Außenbereich neu hergerichtet und bepflanzt. Die Speisekarte ist u.a. mit Schnitzelvariationen bürgerlich traditionell ausgerichtet. Und für die Zukunft hat die agile Wirtin noch einige Ideen, wie sich ihre Gäste zum Beispiel bei einem Damen-Kaffeeklatsch oder beim Stammtisch in geselliger Runde hier wohlfühlen können.

Vorläufige Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag von 17 – 23 Uhr. Tel-Nr. 0160 5249357

Foto – Claudia Betsch (links), die neue Wirtin des alten Hagenbacher Wachthäusel freut sich über ihren guten Start in der Ortsmitte

Text und Foto: Monika Bögelspacher


Fahrt zur Partnergemeinde Wiesentheid

Wiesentheid

Der Musik- und Gesangverein Wiesentheid feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dazu sind wir alle herzlich eingeladen. Eine Abordnung der Hagenbacher Gesangvereine wird mit einem gemeinsamen Chor auftreten und die Grüße von Hagenbach überbringen.

Es besteht Mitfahrgelegenheit zu diesem Jubiläum. Die Fahrt und die Veranstaltung findet am Sonntag, den 16. Juli 2017, statt. Abfahrt ist um 7.30 Uhr am Festplatz. Ankunft in Hagenbach gegen 22.00 Uhr.

Anmeldung für die Fahrt nach Wiesentheid erfolgt bei der Stadt Hagenbach während der Sprechstunden oder Tel. 07273/4183. Es würde mich freuen, wenn bei diesem 50-jährigen Jubiläum in Wiesentheid viele dabei wären.

Ihr
Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Es ist soweit: Ein Storchenpaar bezieht sein neues Zuhause.

Störche

Im Rahmen der Aktion „Entente Florale“, die Stadt soll aufblühen und ergrünen ist es selbstverständlich erwünscht, die einzigartige Naturlandschaft der Rheinauen und des Bienwalds rund um Hagenbach zu pflegen und zu gestalten. Deshalb hat Siegfried Strobel angeregt, eine Nisthilfe für Störche zu gestalten. „Wir hoffen jetzt auf Besiedelung“, meint er und zeigt auf einen etwa elf Meter hohen Pappelstamm mit aufgesetztem Storchennest. Die Pappel steht auf dem Gelände des Willersinn-Baggersees und Strobel bewirtschaftet direkt daneben eine große Streuobstwiese. Weil er hier im Sommer immer wieder kreisende Störche auf Nahrungssuche beobachten kann, war ihm diese Nisthilfe als Einladung an ein Hagenbacher Storchenpaar ein großes Anliegen. Auf einer Holzscheibe von etwa 1,20 Meter Durchmesser befestigte er rundum Birkenreisig, das teilweise weiß angestrichen wurde. „Schließlich weiß man dank Anleitung im Internet, wie es Meister Adebar gerne hat“, verrät Strobel.

Herzlichen Dank für die Durchführung dieser Maßnahme.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Straßenerneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße

Zurzeit wird der Gehweg auf der Ostseite ausgebaut. Noch vor Ostern wird die ersten Asphaltschicht aufgebracht. Damit kann die Friedrich-Ebert-Straße von der Jahnstraße bis zur Prof.-Eichmann-Straße wieder befahren werden.

Nach Ostern beginnt sofort der 2. Bauabschnitt. Das bedeutet, dass dann die Zufahrt von der Kreuzstraße bis zur Erzbergerstraße nicht mehr möglich sein wird.

Die Anwohner werden rechtzeitig schriftlich über den weiteren Ablauf sowie die künftige Müllabfuhr informiert.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Werner Wenzel: Surreal-real fantastische Malerei

Die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Hagenbach zeigte im März 2017 in der Galerie Altes Rathaus Werke des 2016 mit 65 Jahren verstorbenen Künstlers Werner Wenzel. Es gab ein Wiedersehn mit Wenzels Exponaten, die zuletzt 2001 in Hagenbach zu sehen worden waren. Seine Witwe hatte seine Bilder zur Präsentation zur Verfügung gestellt. Und so wurde vom 10. März bis 9. April 2017 in einer Hommage an Werner Wenzel und seine Kunst eine Auswahl seiner surrealistischen Gemälde in den Räumen der Galerie „Altes Rathaus“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Visionen-Retrospektive - Malerei des Künstlers Werner Wenzel

Wenzel war gelernter Bauzeichner, studierte an der "FAMOUS ARTISTS SCHOOLS", New York. Seine symbolträchtigen Gemälde lenken den Blick des Betrachters vom vergänglich Irdischen in kosmisch-paradiesischen Welten.

Stilistisch hatte sich Wenzel immer zu seinem großen Vorbild Salvador Dali bekannt. In seiner Malerei emanzipierte sich Wenzel jedoch im Laufe der Jahre und fand zu einem persönlichen, eigenen Stil, der nur noch entfernt an Dali und seine Bildwelten erinnerte. Thematisch griff Werner Wenzel immer gerne aktuelle Probleme auf und betätigte sich als kritischer Geist, der das verantwortungslose Handeln der Menschheit monierte. Der introvertierte Künstler war einer der ganz Großen in der südwest-pfälzischen Kunstszene - und er wird es für immer bleiben. Die hohe Qualität in Ausführung und Aussagekraft zeugt von einem großen handwerklichen Können, aber auch von einem kritischen, stets aufs Neue selbst hinterfragendem Geist. Er gab dem Ungesagten, Unerklärlichen, das hinter dem Sichtbaren liegt, Gestalt. Seine Bilder haben immer etwas Visionäres, Fantastisches, Bizarres. Wenzel, der sein malerisches Handwerk mehr als gründlich verstand, gab diesem Seltsamen, Irrationalen mit mystischer Energie und geradezu virtuoser Akribie ein Gesicht. Der stark vom Surrealismus und Phantastischen Realismus geprägte Künstler hatte schon früh seinen eigenen Duktus gefunden. Ein echter Wenzel ist und bleibt unverwechselbar.

Das erste Foto zeigt links die Wittwe Wenzel sowie daneben die Kuratorin der Ausstellung Erni Wölfle. Die Fotos schoss Walter Knöll.

Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel Ausstellung Werner Wenzel

Erneuerung in der „Friedrich-Ebert-Straße“

Sanierung Friedrich-Ebert-Straße Ab dem 24.2.2017 wird der bestehende Gehweg auf der Westseite ausgebaut. Die Pflasterarbeiten im östlichen Gehweg haben bereits begonnen, so dass in Kürze auf dieser Seite für die Fußgänger zur Verfügung steht. Für die Stadt Hagenbach wird für den späteren Glasfaserausbau ein zusätzliches Leerrohr eingebaut. Der Bauzeitenplan ist im Zeitrahmen.

Franz Xaver Scherrer
Stadtbürgermeister


Postkarten mit Hagenbacher Motiven

Postenkarten von HagenbachDie Hagenbacher Grafikerin Marijana David hat vier Postkarten entworfen, die es bei Lotto Scherrer zu kaufen gibt. Das Werbeplakat hier zur Rechten zeigt die gelungenen Portraits.

Wir werden uns bemühen, hier noch weitere Arbeiten der Designerin vorzustellen. Der aufmerksame Betrachter kennt sie von den jüngsten Plakatentwürfen des Musikvereins Rheingold, wo ihr Gatte Andreas taktvoll am Schlagzeug wirkt.